Gefüllte Paprika

Eine schnelle Variante mit Hackfleischfüllung.

Zutaten

  • Rinder-Hackfleisch (ca. 500 g)
  • Paprika (nach belieben, für 500 g Fleisch ca. 3 Stück)
  • Creme fraiche
  • Zwiebel
  • Geriebener Emmentaler
  • Gewürze (Salz, Pfeffer, Kümmel, Kräuter)

Zubereitung

Zuerst die Zwiebeln würfeln und zusammen mit dem Hackfleisch in einer Pfanne anbraten.
Parallel dazu die Paprika halbieren und die Kerne entfernen.

Das Hackfleisch muss nicht komplett durchgegart werden, die Paprika kommen anschließend ja noch in den Ofen.
Das Fleisch in der Pfanne dann noch würzen und die Creme fraiche dazugeben.
Die Masse kommt dann in die halbierten Paprika, darüber kommt der geriebene Käse und zum Schluss lässt man das Ganze für ca. 30 Minuten bei 180 ° im Ofen überbacken.

Damit die Paprika schön weich und nicht zu trocken werden, kann man in die Auflaufform ein wenig Brühe oder den Bratensaft vom Hackfleisch geben.
Guten Appetit.

Rindergulasch mit Pfifferlingen und Semmelknödel

So langsam wirds ja dann doch irgendwie Herbst. Die richtige Zeit um mal wieder Schmorgerichte zu kochen. 🙂

Zutaten

  • Rindfleisch
  • Wurzelgemüse (Karotten, Sellerie und auch z. B. Petersilienwurzel)
  • Pfifferlinge
  • Zwiebeln
  • Tomatenmark
  • Brühe (Gemüse oder Fleisch, Hauptsache kein Fisch ;))
  • Semmeln
  • Eier (ca. ein halbes pro Semmel)
  • Milch (ca. 50 ml pro Semmel)
  • Petersilie
  • Salz, Pfeffer, Kümmel

Zubereitung

Zuerst natürlich das Fleisch in größere Würfel schneiden, sofern noch nicht geschehen. Dann das Wurzelgemüse und die Zwiebeln schneiden und anschließend alles zusammen in einem Topf scharf anbraten (die Pfifferlinge kommen jetzt noch nicht mit in den Topf).
Nach ca. 5 Minuten einen guten EL Tomatenmark dazugeben und mit der Brühe ablöschen (bei 500 g Fleisch und 500 g Gemüse braucht man so ca. 600 ml).
Entweder jetzt oder am Schluss die Gewürze hinzugeben (Pfeffer, Salz, Kümmel und was man sonst noch so mag).
Das Ganze muss jetzt so gute 1,5 Stunden bei kleinerer Hitze vor sich hin schmoren, bleibt also genug Zeit um die Semmelknödel zu machen.

Dazu die Semmeln zuerst klein schneiden oder rupfen (Tipp: Schere). Zu den Semmelstücken kommen dann die Eier und die Milch. Anschließend das Ganze mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken und erstmal ein wenig stehen lassen, damit die Flüssigkeit auch gut aufgenommen werden kann.
Sollte der Teig zu flüssig geworden sein, einfach mit ein wenig Semmelbrösel wieder dicker machen.

Zwischendurch mal nach dem Gulasch schauen und sofern noch ca. eine halbe Stunde „Schmorzeit“ verbleibt, kann man einen Topf mit Salzwasser für die Knödel anschmeißen.
Sobald das Salzwasser kocht, aus dem Teig Knödel formen und in das sprudelnde Wasser geben. Die Knödel müssen, je nach Größe, so 20 bis 30 Minuten kochen.

Während die Knödel kochen, die Pfifferlinge in einer separaten Pfanne anbraten.

Kurz vor Ende dann die Pfifferlinge noch so ca. 5 Minuten mit im Gulasch köcheln lassen.
Die Soße sollte sich durch das Gemüse und die lange Kochzeit von selbst etwas eingedickt haben. Falls die noch zu flüssig ist, einfach entsprechend mit Mehl, Speisestärke, oder wenns sein muss auch Soßenbinder, abbinden.

Das sollte es gewesen sein. Guten Appetit.

Nudelsalat mit Hackfleischbällchen

Draußen ist es heute viel zu heiß – da gibts natürlich nichts Warmes. 😉

Zutaten

  • Rinderhackfleisch (so ca. 100 g pro Person)
  • Semmelbrösel
  • Zwiebeln
  • Paprika, Tomaten
  • Käse (am Stück, z. B. Emmentaler)
  • Salat Dressing (z. B. Essig-Öl-Senf Salatdressing)

Zubereitung

Zuerst das ganze Gemüse in passende Stücke schneiden und schon mal parallel die Nudeln kochen lassen.

Danach die Hackbällchen vorbereiten. Im Prinzip können die wie Fleischküchle zubereitet werden, ich hab da aber diesmal nur das Hackfleisch, ein wenig Semmelbrösel und fein gehackte Zwiebeln zusammengemischt. Ich wollte die Hackbällchen etwas fester haben, mit Brötchen, Milch und Eiern werden die ja eher locker.
Die Masse dann gut verkneten, Bällchen formen und in einer Pfanne mit etwas Öl braten lassen.

Bevor die Nudeln und die Hackbällchen zum Salat gegeben werden, natürlich etwas auskühlen lassen (die Hackbällchen am Besten auf Küchenpapier abtropfen lassen). Wir wollen ja schließlich einen kalten Salat. 😉
Guten Appetit.

 

Steak mit Pfifferlingen

Super lecker und super schnell gemacht. 🙂

Zutaten

  • Beliebiges Steak (ich hatte hier eins aus der Rinderhüfte)
  • Pfifferlinge (frisch oder tiefgefroren)
  • Salz, Pfeffer, Kümmel
  • Butter und Kräuterbutter

Zubereitung

Das Steak (bezieht sich hier auf das oben genannte Rinderhüftsteak) zuerst kurz von beiden Seiten scharf anbraten und anschließend noch ca. 15 – 20 Minuten bei 160° in den Ofen geben.

In der Zwischenzeit können die Pfifferlinge gemacht werden. Dazu die Pilze zuerst in richtig heißem Öl/Fett solange braten/köcheln lasseln bis der eigene Saft komplett weg ist. Danach ein Stück Butter dazugeben und die Pilze kurz durchschwenken.
Dann noch mit Salz, Pfeffer und Kümmel abschmecken.

Das Steak anschließend auf einem Teller anrichten, Salz und Pfeffer darüber geben und ein Stück Kräuterbutter oben drauf. Guten Appetit.

Zwetschgendatschi

Endlich ist wieder Zwetschgenzeit. Und am Anfang sind die auch noch so schön sauer. 🙂

Zutaten (für 1 Blech)

  • Für den Teig (Quark-Öl-Teig)

    • ca. 270 g Mehl
    • 70 g Zucker
    • 2 Päckchen Vanillezucker
    • 1 Päckchen Backupulver
    • 3 EL Öl
    • 1 Ei
    • ein Schluck Milch
    • 250 g Quark
  • Für die Streusel

    • 150 g Butter
    • 150 g Mehl
    • 130 g Zucker
    • 2 Päckchen Vanillezucker
  • Pro Blech ca. 1,5 kg Zwetschgen

Zubereitung

Zuerst alle Zutaten für den Teig, bis auf das Mehl und das Backpulver, mit dem Rührgerät schaumig rühren.
Danach das Mehl mit dem Backpulver dazu geben und wieder mit dem Rührgerät (diesmal die Teighaken verwenden) kneten.

Dann ist der Teig auch schon fertig und kann mit einer Teigrolle auf einem Backblech bzw. Backpapier ausgerollt werden.

Ist das erledigt, können die Zwetschgen entsteint, halbiert und mit der Innenseite nach oben auf den Teig gelegt werden.

Dann kommen noch Streusel oben drauf. Dazu alle Zutaten für die Streusel miteinander vermischen (die Butter vorher zerlassen) und über den Zwetschgendatschi geben (es sollten sich kleinere „Klümpchen“ ergeben).
Ich gebe in die Streusel immer noch etwas Vanille- oder Rum-Backaroma mit rein.

Das Ganze dann noch für ca. 30 Minuten bei 200° Umluft in den Ofen. Guten Appetit.